Anzeige

Auf die Stunden kommt es an

mit dem 16-8-Fasten

„Am Anfang war es schon schwer. Ich habe ab 18 Uhr nichts mehr gegessen, bis morgens um 10 Uhr. Manchmal musste ich mich schon zusammenreissen, wenn bei einem der Kollegen Schokolade auf dem Tisch stand. Dafür gab es dann um 10 Uhr Kakao und Käsebrötchen“, blickt Brunahl zurück.

Der Tobringer war auch vor der Ernährungsumstellung nicht dick, aber er fühlte sich nicht mehr wohl. „Etwas Bauch hatte ich schon und ich war irgendwie weniger fit. Außerdem fühlte ich mich zu schwer. Jetzt geht es mir deutlich besser.“

Schon vorher hatte er Diäten mit Appetitzüglern versucht – aber ohne dauerhaften Erfolg. „Das hat mir auch überhaupt nicht geschmeckt. Das funktioniert dann auch nicht.“

Von Hirschhausen erklärt das relativ einfache Prinzip mit den zwei Betriebsarten des Körpers: die eine ist die Nahrungsaufnahme, die andere ist die Müllabfuhr.

Das bedeutet, wer über mehrere Stunden nichts isst, bringt den Körper immer wieder an den Punkt, an dem keine Energie aus aufgenommenen Lebensmitteln mehr zur Verfügung steht. Dann ist der Körper dazu gezwungen, eigene Energiequellen anzuzapfen.

„Das Positive daran ist auch, dass man in den acht Stunden, in denen man essen kann, eigentlich alles zu sich nehmen kann, was man möchte. Dadurch kommt es einem gar nicht so diätmäßig vor. Ich habe auch Kuchen gegessen. Es kommt auf die 16 Stunden an, die man durchhalten muss.“

Genießen ist also erlaubt, aber auch während der Essenszeiten hat Brunahl darauf geachtet, was er isst: „Ich habe nur mittags warm gegessen, abends esse ich Brot. Ich habe nie gehungert, aber auch nicht im Übermaß gegessen.“ Der Gewichtsverlust begann bei Brunahl allerdings erst nach drei Wochen. „Da dachte ich schon, es funktioniert nicht, aber dann fielen die ersten Kilos.“

Neben dem Abnehmffekt hat das Fasten auch viele weitere positive Effekte. Dazu zählen:

• Verbesserter Stoffwechsel und gesteigerte Fettverbrennung durch Intervallfasten

• Natürliches Anti-Aging durch Hirschhausen-Diät

• Reduziert das Demenz- und Alzheimer-Risiko

• Intervallfasten reduziert außerdem Entzündungsprozesse im Körper

Süßigkeiten sind auch erlaubt, aber laut Hirschhausen nimmt der Appetit auf Süßes im Rahmen des Intervallfastens sogar ab. Man spüre wieder, was gut für einen sei. Der EJZ-Mitarbeiter isst nach wie vor gerne Süßes. „Bei mir ist der Appetit darauf noch da.“ Insgesamt fühlt er sich allerdings viel besser und hat sich so an das 16-8-Programm gewöhnt, dass er nach wie vor nach 18 Uhr nichts mehr isst. „Am Wochenende mache ich das aber nicht. Aber unter der Woche halte ich mich schon daran, denn es geht mir einfach gut damit.“

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.