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Einfach mal in die „Griese Gegend”?

Ferien mit Corona

Beginnend mit einer Drei-Länder/Drei-Burgen-Fahrt

bbm/bm Regional. Den Namen verdankt die Griese-Gegend ihrem überwiegend sandigem Boden in der grauen Farbe. Heute gibt es jedoch viele grüne Flächen und Laubwälder in dieser Gegend. „Griese” könne man heute gut und gerne mit „grün”übersetzen, meint jedenfalls Bernd Bruno Meyer, der zwischen Dömitz und Neustadt-Glewe und Lenzen (Brandenburg) und Hagenow ein Dutzend Museen und Sehenswürdigkeiten besucht hat und damit den ersten Teil einer dreiteiligen Serie über diese Museen vorstellt.

Sehenswert ist das Museum Festung Dömitz, die einzige deutsche intakte Barockfestung an der Elbe mit der „Brücke der Einheit“ und die mit Bastionen bewehrten Mauern, einer funktionierenden Zugbrücke und einem langen, dunklem Tunneldurchgang unter den Mauern.

Die „interaktive Erlebnisausstellung der Deutschen Umweltstiftung Umwelt“ in den Kasematten tief unter den Außenmauern ist noch geschlossen.

Weiter geht es zum Reuterstein-Denkmal in Richtung Neu-Kaliß. Fritz Reuter, ein berühmter mecklenburgischer Schriftsteller/Dichter (1810-1874), hat seine mehrjährige Dömitzer Festungshaft in „Ut mine Festungstied“ beschrieben und an dieser Kreuzung, heute mit aus großen Feldsteinen geschichtetem Denkmal, überlegt, wo’s weiter lang gehen soll. Für Ausflügler jedenfalls geht der Weg scharf rechts Richtung Alt-Kaliß zum Bötefür-Regionalmuseum Kaliß. Anschaulich präsentiert wird dort unter anderem die Geologie des nahegelegenen hügeligen „Wanzeberg“-Gebiets mit Malliß-Braunkohlenbergbau (bergmännisch untertage bis 70 mTiefe) und die Bausch-Papierfabrik Neu Kaliß.

Bereits vom Parkplatz aus sieht man zu dieser Zeit ein Storchennest mit Eltern und Jungvögeln auf einem der Dächer der Burg. Das „BUND-Besucherzentrum Burg Lenzen im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Brandenburg” bietet dem Besucher von den Zinnen des Burgturms einen umwerfenden Blick. Anfang des 10.Jahrhunderts wurden die Wenden in einer Schlacht von den Sachsen geschlagen, die Überlebenden versklavt. Die Schlacht ist in einem großen Diorama mit zahlreichen Zinnfiguren nachgestellt.

Noch bis Ende August ist die Wanderausstellung „Wilder Wald am großen Fluss“ der Loki-Schmidt-Stiftung, Hamburg, im Rahmen des Elbauen-Projekts zu sehen. Ebenfalls empfehlenswert ist das Höhbeck-Museum Vietze mit Ausstellungen unter anderem über Volkskunde, Alltagskultur und der Geschichte des Höhbeck.

Museum Festung Dömitz,
die einzige deutsche intakte Barockfestung an der Elbe
Adresse: Auf der Festung 3, 19303 Dömitz Telefon: (03 87 58) 2 24 01
Öffnungszeiten:
01. Mai – 03. Oktober
Di. – Fr., 10.00 – 17.00 Uhr,
Sa, So, Feiertag, 10.00 – 18.00 Uhr,

„Böte für-Regionalmuseum Kaliß“
Adresse: Karl-Marx-Straße 22 (Alt Kaliß), 19294 Neu Kaliß
in der ehemaligen Dorfschule.
Für eine telefonische Voranmeldung Tel.: 0172 / 2036226 für Mittwoch, 14-16.00 Uhr oder Sonntag 10-12.00 Uhr

Das „BUND-Besucherzentrum Burg Lenzen im Biosphärenreservat
Flusslandschaft Elbe Brandenburg”, Burgstraße 3, 19309 Lenzen, Tel.: 038792 – 1221 ist
April bis Oktober täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Höhbeck-Museum Vietze Hauptstraße 1, 29478 Höhbeck; Tel.:05846 9802828 (Leiterin Christa Lehrer) Öffnungszeiten:
Mittwoch, Samstag, Sonntag,
14-17 Uhr mit vorheriger Anmeldung

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