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Technik, Ausrüstung, Spezialgerät

 

Rettungstransportwagen (RTW):

Ein Rettungstransportwagen ist ein Fahrzeug des Rettungsdienstes für die Notfallrettung. Entsprechend der personellen Besatzung und medizinisch-technischen Ausstattung sind Rettungswagen für die Versorgung, Überwachung und den Transport von Notfallpatienten ausgelegt.

Krankentransportwagen (KTW):

Ein Krankentransportwagen ist im Rettungsdienst und im Sanitätsdienst ein Transportfahrzeug für nicht-akute Transporte. Sie überführen verletzte oder erkrankte Personen unter geeigneten Transportbedingungen einschließlich einer Betreuung durch qualifiziertes Personal.

Gerätewagen Sanitätsdienst:

Der Gerätewagen Sanitätsdienst ist ein Einsatzfahrzeug im Katastrophenschutz. Er beinhaltet Material zum Errichten und Betreiben eines Behandlungsplatzes und führt darüber hinaus umfangreiche Ausrüstung und Technik mit, um direkt im Schadensgebiet effektiv Hilfe leisten zu können.

Gerätewagen Betreuungsdienst:

Der Betreuungslastkraftwagen (BtLKW) wird zusammen mit einem Feldkochherd (FKH) vom Bund den im Zivilschutz tätigen Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellt. Diese Einheit dient der Verpflegung von Einsatzkräften oder Hilfsbedürftigen. Grundsätzlich erfolgt die Zubereitung und Ausgabe der Verpflegung an stationären Einrichtungen mit Strom- und Wasserversorgung. Die mitgeführte Ausstattung erlaubt aber auch einen unabhängigen Betrieb. Neben dem Transport des notwendigen Materials und des Verpflegungstrupps, kann der BtLKW nach Aufbau des FKH und des Zeltes zum Transport von Lebensmitteln und bis zu 2000 Liter Trinkwasser eingesetzt werden. Die zubereitete Verpflegung kann in isolierten Speisebehältern auch zu entfernten Ausgabestellen transportiert werden.

Rettungsbus:

Der Rettungsbus ist ein großer Rettungswagen mit mehreren Behandlungsplätzen.

Einsatzleitwagen:

Ein Einsatzleitwagen (ELW) ist ein Einsatzfahrzeug, das der Führung und Koordination von taktischen Einheiten des DRK, der Feuerwehr, des THW, der Polizei oder anderer Hilfskräfte dient. Der ELW ist mit mehreren Sitzplätzen ausgestattet und unterstützt die Führungsgruppe bei ihrer Arbeit durch Funk- und EDV-Ausstattung.

Kraftradmelder/Krafträder:

Kraftradmelder begleiten Kolonnen als Verkehrssicherungsposten oder übernehmen Kurierdienste bei ausgefallenen Kommunikationssystemen. Sie sind, wie ihr Name sagt, mit Krafträdern motorisiert. Bei Hilfsorganisationen werden Kraftradmelder auch als Helfer vor Ort oder Ersthelfer in unübersichtlichem Gelände eingesetzt. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende Ausbildung und Ausrüstung. Bei größeren Einsätzen kann der Kraftradmelder als Lotse für anrückende ortsfremde Einheiten tätig werden. Weiterhin werden Kraftradmelder als Erkunder für Feldkabelstrecken eingesetzt.

Feldküche:

Die Feldküche ist ein Bestandteil Versorgungsinfrastruktur. Dabei handelt es sich um einen meist provisorischen, oft unter freiem Himmel angelegten Ort, an dem warme Nahrung zubereitet wird. Wichtigstes Gerät von Feldküchen ist der Feldkochherd, auch „Gulaschkanone“ genannt.

Behandlungsplatz:

Für eine Großschadenslage mit einer großen Anzahl an verletzten Personen wurden sogenannte Behandlungsplätze (BHP) mit einer vorgegebenen Struktur konzipiert. Der BHP 25 kann beispielsweise innerhalb einer Stunde bis zu 25 Patienten aller Sichtungskategorien behandeln notfallmedizinisch versorgen. Vom BHP aus erfolgt gegebenenfalls der Transport in weiterführende medizinische Versorgungseinrichtungen.

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