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Abgespeckt und ohne Zuschauer

Vier Tage Turnier im Hermann-Stolte-Stadion

bm Dannenberg. Dass die Dannenberger Reitertage stattfinden sollen, steht schon seit einigen Wochen fest. Und in Übung ist der Verein im Prinzip, denn in dieser besonderen Saison hat der Verein mitsamt vielen Helfern bereits vier kleinere Turniere ausgerichtet. Die Reitertage seien allerdings abgespeckt, wie Vorsitzender Heiko Rumfeld informiert. „Anstelle von 42 Prüfungen auf insgesamt vier Plätzen sind es nun 33 Prüfungen auf zwei Plätzen. Wir haben alles entzerrt.“ Das Nennungsergebnis mit insgesamt 1100 Nennungen sei sehr erfreulich, so Rumfeld. „Zuerst hatten wir einige Bedenken, weil am Wochenende davor ebenfalls an vier Tagen ein Turnier in Scharnebeck ist, wo man von einem internationalen Turnier auf ein nationales reduziert hat. Aber anscheinend ist das doch keine Konkurrenz für uns.“ Dennoch sind es vier ganze Tage Turnier, denn die Dannenberger Reitertage starten bereits morgen um 9 Uhr mit einer Springpferdeprüfung der Klasse A*.

Ein großer Wermutstropfen sei allerdings die Tatsache, dass in diesem Jahr keine öffentlichen Besucher auf das Turniergelände dürfen. „Durch die hohe Nennungszahl sind schon entsprechend viele Reiter und Pfleger auf dem Platz. Das geht einfach nicht.“ Alle Eingänge werden daher auch geschlossen sein. Besonders bedauerlich sei das auch für die Kinderprüfungen, bei denen oft die ganze Familie mit Großeltern vertreten sei, so Rumfeld. Die gute Nachricht: Alle Springprüfungen können live unter www.clipmyhorse.tv angeschaut werden. Das Programm ist trotz der abgespeckten Form umfangreich und reicht von Prüfungen vom Führzügelwettbewerb bis hin zu Prüfungen der schweren Klasse. Entsprechend aufgeteilt sind die Prüfungen: Der morgige Donnerstag steht ausschließlich den jungen Pferden zur Verfügung mit Springpferde- und Dressurpferdeprüfungen, jeweils bis zur Klasse M*. Die Springpferdeprüfung Klasse M* ist auch in diesem Jahr wieder mit dem Alfred-Radschun-Gedächtnispreis für den Sieger ausgeschrieben. Alfred Radschun war der Vater von Christa Westermann, die viele Jahre die Reitschule Westermann leitete. Alle erfolgreichen Reiter der Nachkriegszeit erhielten ihre reiterliche Grundausbildung in der Reitschule bei Radschun. An den folgenden drei Tagen gibt es dann sowohl Spring- als auch Dressurprüfungen, bei denen die entsprechenden Hygienekonzepte und Abstandsregeln berücksichtigt werden. „Durch die vorangegangenen Turniere haben wir darin jetzt schon reichlich Übung.“

Unter www.clipmyhorse.tv können alle Springprüfungen live angeschaut werden, und wir waren auch vor Ort:

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