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Süßkartoffeln im Hochbeet

Im Herbst die Früchte der Arbeit genießen

lps/Bi Lüchow. Süßkartoffeln gewinnen stetig an größerer Beliebtheit und finden sich somit immer häufiger auf den Tellern wieder. Möchte man die süße Knolle selber anbauen, ist es ratsam, dies in einem Hochbeet zu tun. Durch ihre Höhe und Größe sind sie ideal, was sich bei der im Herbst stattfindenden Ernte in der Regel bemerkbar macht.

Der Anbau der Süßkartoffel ist sehr einfach. Zu Beginn der Gartensaison im Frühjahr kommen die Jungpflanzen in den Boden, zeitgleich mit anderen Kartoffelsorten, welche erst nach dem letzten Frost angebaut werden sollten. Schließlich kommen Süßkartoffeln ursprünglich aus wärmeren Gegenden und sind daher echte Sonnenanbeterinnen. Die Süßkartoffel, auch Batate oder Knollenwinde genannt, benötigt viel Platz, da sie ein Blattwerk bildet, welches mehrere Quadratmeter einnehmen kann. Zudem breitet sie sich nicht nur überirdisch aus. Geerntet werden am Ende die sogenannten Speicherwurzeln, die als Süßkartoffel bekannt sind. Die dazugehörigen Wurzeln jedoch breiten sich so weit aus, dass sie bis zu einem Quadratmeter Fläche bewachsen.

Geerntet werden die leckeren Knollen ab September bis zum Beginn des ersten Frosts. Dabei müssen die Kartoffeln nicht umgehend verbraucht werden. In einem kühlen und trockenen Raum können sie problemlos mehrere Wochen gelagert werden. Da sie viel Wasser enthalten, verlieren sie lediglich mit der Zeit die Festigkeit, können jedoch weiter verspeist werden. Alternativ gibt es die Möglichkeit, nur nach Bedarf zu ernten und die restlichen Knollen noch in der Erde zu lassen. So bleiben sie länger frisch und knackig. Wie der Name bereits verrät, schmecken Süßkartoffeln ähnlich wie herkömmliche Kartoffeln, sie haben jedoch zudem einen süßlichen Geschmack und eignen sich wunderbar für Ofengemüse, Püree oder auch Eintöpfe.

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