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Warntechnik funktionierte

Positive Bilanz in Lüchow-Dannenberg

dam Lüchow. In der Lüchow-Dannenberger Kreisverwaltung zeigt man sich mit dem Ablauf des ersten bundesweiten Warntages am Donnerstag zufrieden. „Die Warntechnik von vorgestern – unsere Sirenen – hat grundsätzlich gut funktioniert“, sagte Christian Schlenker vom Ordnungsamt. Zwei Bürger haben mitgeteilt, dass der Sirenenton in ihrem Ort nicht zu hören war. „Diese wichtigen Hinweise geben wir an die Samtgemeinden zur Prüfung weiter“, versprach Ordnungsamtsmitarbeiter Sebastian Jessen. Wo die Sirene nicht zu hören war, teilte er jedoch nicht mit. Positiv sei gewesen, dass in der Leitstelle keine Notrufe unter der 112 aufgelaufen seien. Die Bevölkerung sei offensichtlich gut informiert gewesen. Probleme gab es bei der Alarmierung per BIWAPP – der Bürgerinformations- und Warn-App auf dem Handy. Bundesweit hatte es die Absprache gegeben, dass allein das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Warnungen versendet. Diese sollten auch über BIWAPP ausgespielt werden. Nach Auskunft der Marktplatz Agentur in Lüneburg, dem Betreiber von BIWAPP, haben mehrere Leitstellen sich nicht an diese Absprache gehalten. Dies habe, so habe die Agentur dem Landkreis mitgeteilt, zu einer unnötigen Last im System geführt, Meldungen wurden mit Verzögerung abgesetzt.

Der Warntag hatte zwei Ziele: Einerseits sollte die technische Infrastruktur auf die Probe gestellt werden. Funktioniert die Alarmierung wie gewünscht? Oder hakt es möglicherweise? Wo muss nachgesteuert werden? Andererseits ging es um die Sensibilisierung der Bevölkerung. Denn wer kennt heute überhaupt noch die verschiedenen Sirenentöne und weiß, wie und wo er dann weitere Informationen erhält? Der Warntag soll zukünftig jährlich am zweiten Donnerstag im September ausgerichtet werden.

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