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47. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser,

Liebe Leserinnen und Leser,

Ende kommender Woche beginnt die Adventszeit – die Zeit des Innehaltens und der Besinnung, aber auch des Resümierens. Für die meisten ist die Bilanz klar: Es war ein gebrauchtes Jahr – zumal der Corona-Gipfel von vorgestern wenig Verheißungsvolles brachte. Kein Kontakt, keine Infektion – dies bleibt davon unter dem Strich davon im Kopf. Man müsse noch „ein paar Monate die Pobacken zusammenkneifen“, hatte Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts am Donnerstag gesagt. Er sei zwar „vorsichtig optimistisch“, was die derzeitige Entwicklung angeht, aber ob diese Tendenz stabil sei? Auch daher gibt es am 25. November eine neuerliche Konferenz der deutschen Politikspitze. Dann soll deutlicher sein, wohin die Reise geht.

Spaß macht das keinem – und das in einer Phase der Vorfreude, die ausgebremst wird wie hoffentlich die Pandemie-Fallzahlen. Hoffnung macht hingegen die fortschreitende Entwicklung von Corona-Impfstoffen – ein Schimmer in dieser sonst so glanzvollen Zeit. Durchhalten ist die Devise, mit Glück und Geschick das Beste aus einer Situation machen, die seit Generationen niemand in Deutschland erleben musste. Wie haben unsere Altvorderen Krieg, Hungerkatastrophen und Epidemien bloß überstanden? Man möchte nachfragen.

Bleiben Sie neugierig und gesund!

Ihr Ronald Seide

seide@ejz.de

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