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Ebener Untergrund

Bodenfliesen professionell verlegen

lps/Cb Lüchow. Ohne Kenntnisse über den Untergrund, die Bauchemie sowie die verschiedenen Fliesenarten droht selbst erfahrenen Heimwerkern nach fehlerhaftem Verlegen ein böses Erwachen. Fliesen können Risse zeigen, springen oder sich lösen. Mit der Beauftragung von Fachleuten ist man auf der sicheren Seite. Wichtig für das Verlegen ist ein ebener Untergrund. Besonders bei den heute beliebten großen Formaten ist ein ebener Untergrund unverzichtbar. Bei kleineren Formaten können Unebenheiten im Estrich besser ausgeglichen werden. Als Untergrund verwendet man einen gegossenen Estrich oder Trockenestrich. Der Estrich wird „schwimmend“ verlegt, damit er nicht mit der darunterliegenden Ebene verbunden ist. Für den nötigen Abstand zur Wand sorgt eine Fuge, sonst gibt es keine Schalldämmung.

Fachleute belegen einen unebenen Boden mit einer selbstverlaufenden Ausgleichsmasse. Vorher wird der alte Estrich gründlich von Kleber-Resten gereinigt. Ein alter Holzfußboden kann auch überfliest werden. Darüber wird zuerst schwimmend eine Spanplatte gelegt, die ebenfalls als Schalldämpfer dient. Auf dem vorbereiteten Untergrund wird danach der Fliesenstärke entsprechend eine fünf bis zehn Millimeter dicke Schicht Kleber aufgebracht und mit einem sogenannten Zahnspachtel verteilt. Äußerst hilfreich sind Fliesenkreuze als Abstandhalter zwischen den Fliesen. Entsprechend der angegebenen Abbindezeit des Klebers müssen die Fliesen vor dem Verfugen trocknen. Erst dann kann verfugt werden. Mit einem Gummiwischer gelingt das Einschlämmen der Fugen besonders gut. Mörtelspuren werden mit klarem Wasser und einem Schwamm erst dann von den Fliesen gewischt, wenn der Fugenmörtel abzubinden beginnt. Ränder verschließen die Handwerker danach mit Silikon.

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