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Zeit der Besinnlichkeit

Werbegemeinschaftschmückt die Stadt

rs Dannenberg. Es hat Tradition in Dannenberg, dass die Werbegemeinschaft (WG) am Donnerstag vor dem ersten Advent die Weihnachtsbäume in der Stadt verteilt und den großen am Marktplatz aufrichten sowie schmücken lässt – so auch in diesem Jahr. „Vor den Geschäften zwischen dem Mühlen- und dem Marschtor werden wieder über 50 kleine, mittlere und große Christbäume, die von den Ladeninhabern gestaltet werden, für adventliche Stimmung beim Bummel sorgen“, freut sich Christian Willam als WG-Vorsitzender, dem die Koordination der Bäume, die abermals über das Dannenberger Famila-Warenhaus aus deutscher Zucht beschafft wurden, oblag. Der große, den der Penkefitzer Garten- und Landschaftsbauer Oliver Krull vor dem Alten Rathaus aufstellen wird, wurde in diesem Jahr von der Karwitzer Familie Becker gestiftet. „Dafür bedanken wir uns recht herzlich“, unterstreicht Willam, der die Schenkung als Win-win-Situation beschreibt, da WG und Stiftende beide davon profitieren. Darüberhinaus wurde der Baum nicht lediglich gepflanzt, um später für ein paar Wochen als Adventsdekoration zu dienen. Auch für das kommende Jahr habe man ihm eine Baumspende signalisiert, so Willam. Geschmückt werde die Tanne traditionell mit Herrnhuter- und Fröbelsternen. Beide Sternenformen könne man im Stadtbild an zahlreichen Orten wiederfinden. Das Beleuchtungskonzept der Werbegemeinschaft, zu dem es eine Arbeitsgemeinschaft gibt, wurde in den vergangenen Jahren überarbeitet. Vor allem der prächtige Herrnhuter Stern steht dabei im Vordergrund. Aber auch die Lichterketten, die über die Straße zwischen den Geschäften gespannt werden, wurden zum teil ergänzt oder/und erneuert. „Für mehr Licht in dieser dunklen Zeit“, kommentiert der WG-Vorsitzende, der bedauert, dass wegen der Corona-Abwehrmaßnahmen das liebgewonnene Treffen am just aufgestellten zentralen Weihnachtsbaum in diesem Jahr ausfallen muss. „Dieses kleine Treffen schuf zwischen Geschäftsleuten, Verwaltung, Politik und Bürgern immer etwas Verbindendes.“ Aber im Sinne des Infektionsschutzes sei dies der richtige Weg. Man befinde sich zudem in der Zeit der Besinnlichkeit, „in einer Zeit, in der man sich auch darauf besinnen sollte, an andere zu denken“, ergänzt Willam. Daher appelliert er, in den kommenden Wochen beim Einkauf auf die AHA-Regeln zu achten – „für sich, für die Angestellten in den Geschäften und für alle anderen.“

Ronald Seide

Redaktion Kiebitz 05841/127 420 seide@ejz.de

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