Anzeige

Abstand und Entspannung statt Last-Minute-Stress

Lieber lokal statt in vollen Großstädten einkaufen / Gebot der Stunde: Einzelhandel vor Ort unterstützen

bv Lüchow. „In Lüchow öffnen viele Fachgeschäfte an allen Freitagen vor Weihnachten bis 20 Uhr. Damit kann am Wochenende vor Ort länger eingekauft werden. Lieber regional einkaufen als in den vollen Großstädten“: Diesen guten Rat gibt Thorsten Hensel, stellvertretender Vorsitzender der IHG Lüchow, allen Kunden. Denn man kann damit das Ansteckungsrisiko deutlich minimieren und unterstützt gleichzeitig den Einzelhandel vor Ort.

Als besondere Aktion bieten sich die „Langen Freitage“ vor Weihnachten an, lädt Hensel ein: „Kommt vorbei zu einem entspannten Einkaufsbummel ohne Stress und Menschenmassen. Lieber jetzt als drei Tage vor Weihnachten.“ Hensels Appell: „Unterstützt die Geschäfte vor Ort in dieser schwierigen Zeit!“

Denn viele Geschäfte verzeichneten enorme Umsatzrückgänge, „wegen der Zwangsschließung und Kauf-Unlust der Kunden, verursacht durch die AHA-Regeln. Insbesondere bei Textilien und Nicht-Lebensmittel im allgemeinen“, erläutert Hensel. „Bis Jahresende ist normalerweise der verkaufsstärkste Monat des Jahres. Wenn auch im Dezemberdie Umsätze

gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgehen, werden viele Läden Anfang nächsten Jahres schließen müssen. Dies würde dazu führen, dass unsere Innenstädte deutlich unattraktiver werden und viele spezielle Produkte nicht mehr im Landkreis erhältlich sind. Zweiter Punkt: Abstand statt Großstadt. Normalerweise fahren die Wendländer in den ersten Adventswochenenden in die großen Städte wie Celle, Lüneburg oder Wolfsburg und machen erst am vorletzten und letzten Advent ihren Geschenke-Einkauf vor Ort. Wegen Corona sollen wiruns aber nicht in großen Menschenmassen bewegen. Dies ist in den großen Fußgängerzonen und Einkaufszentren kaum möglich. Im Landkreis ist es aber kaum ein Problem. Es wird selten eng, und wenn, können wir uns durch persönliche Ansprache aus dem Weg gehen. Deswegen: Lieber im Landkreis einkaufen.“

Björn Vogt

Redaktion Kiebitz 05841/127 422 vogt@ejz.de

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.