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Corona-Notbremse zu den Feiertagen

Harter Lockdown gilt ab heute – Schulen und viele Geschäfte schließen

lk Regional. Ab heute heißt es: Schulen nicht mehr besuchen und zahlreiche Geschäfte dicht. Und als wäre dies nicht hart genug, werden die Kontaktbeschränkungen für den Jahreswechsel nun doch nicht gelockert. Nur an den drei Weihnachtstagen dürfen zum eigenen Hausstand maximal vier enge Familienmitglieder dazukommen, Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet. Das sind die Ergebnisse der sonntäglichen Corona-Runde zwischen Kanzlerin Angela Merkel und den 16 Länderchefs. Die neuen Maßnahmen gelten zunächst bis zum 10. Januar 2021.

Weihnachten und Silvester: Private Treffen bleiben weiterhin auf fünf Personen aus maximal zwei Haushalten beschränkt, Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt. Nur für die Weihnachtstage vom 24. bis zum 26. Dezember können die Länder in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen Treffen mit vier über den eigenen Haushalt hinausgehenden Personen aus dem engsten Familienkreis zulassen. Auch dabei gilt: Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit. Die Ausnahmeregelung für Silvester wurde allerdings wieder aufgehoben: Der Jahreswechsel darf also nur mit maximal fünf Personen verbracht werden. Außerdem gilt ein generelles Versammlungsverbot in der Öffentlichkeit. Die Kommunen – etwa Lüchow können zudem auf öffentlichen Plätzen das Abfeuern von Silvesterböllern verbieten. Es wird appelliert, in den „fünf bis sieben Tagen vor Familientreffen“ Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Schulen und Kitas: Die Präsenzpflicht an den Schulen ist bis zum 10. Januar 2021 aufgehoben, eine Notfallbetreuung soll in Niedersachsen bis einschließlich übermorgen gewährleistet werden. Auch Kita-Kinder sollen möglichst zu Hause bleiben und nur im äußersten Notfall die Betreuung ihres Kindergartens in Anspruch nehmen.

Alle Geschäfte, die nicht der Grundversorgung dienen, müssen heute ihre Türen wieder schließen. Auch Friseure und Tattoo-Studios sind von der Schließung betroffen. Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte, Drogerien, Apotheken und Tankstellen und weitere Geschäfte der Grundversorgung bleiben geöffnet. Abhol- und Lieferdienste dürfen weitermachen.

Reisen: Die Bundesregierung appeliert bis zum 10. Januar auf alle nicht notwendigen Reisen zu verzichten.

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