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„Wir sind weihnachtsverrückt“

An vielen Orten leuchtet es besonders hell

bm/bv Trebel/Seerau. Wenn es auch keine Weihnachtsmärkte oder besinnliche Zusammenkünfte gibt, eins ist sicher: die Weihnachtsbeleuchtung im kleinen Trebel. „Wir sind hier weihnachtsverrückt“, erzählt Angela Behn. Auf ihrem Grundstück steht sogar ein kleines Häuschen mit einem Schaufenster. Zu sehen sind Maria und Josef mit dem kleinen Jesus in der Krippe. Lebensgroß und imposant stehen die Schaufensterpuppen in dem Haus mit Blick auf die Straße. In der Ecke hängt ein leuchtender Stern. „Die Bekleidung habe ich aus Faschingskostümen zusammengesucht. Den Wunsch nach dieser kleinen Familie hatte ich schon lange“, erzählt die Trebelerin. Oft halten vorbeifahrende Leute an, um sich die kleine Familie anzuschauen, manche machen sogar Fotos. In der Klein Trebeler Straße hängen sogar Lichtergirlanden über der Straße. Auch eine Idee von Behn. „Das war gar nicht so einfach genehmigt zu bekommen. Zunächst mussten die Nachbarn einverstanden sein, denn da ist ja das eine Ende der Kette befestigt. Dann brauchte ich eine Erlaubnis von der Gemeinde, da die Lichterkette hoch genug hängen muss und vernünftig angeschlossen sein sollte.“ Genügend Ideen für weitere Außendeko hätte sie auch noch parat. „Im kommenden Jahr gibt es sicher noch mehr.“ In Klein Trebel gibt es jedenfalls noch weitere reichlich dekorierte Häuser, wie auch das Haus von Familie Höhne und Schneider. Klaus-Dieter Schneider ist ein echter Weihnachtsfan, wie Schwägerin Susanne Höhne erzählt. „Er dekoriert jedes Jahr das Haus und den Garten mit einer Akribie und Begeisterung und erfüllt uns jeden Wunsch.“ In diesem Jahr sei eine weitere Lichterkette in der Efeuhecke hinzugekommen. „Da fehlte noch was.“ Besondere Vorlieben hätten Höhnes und die Schneiders nicht. „Wir nehmen alles, egal ob es blinkt oder bunt ist. Hauptsache, es leuchtet.“ Es leuchtet auch am Ortsausgang Dannenberg in Richtung Dömitz: Dort hat die Spedition Süßmilch ihre Weihnachtstrucks aufgestellt. Tausende kleiner Lichter zieren die großen Fahrzeuge und geben jedes Jahr einen imposanten Hingucker ab.

Prächtig haben auch Gabi und Sven Gürtel aus Seerau ihr Grundstück beleuchtet. „Wir machen das jetzt im vierten Jahr. Unsere Freunde Ramona und Bernd Haaker aus Klein Gaddau (Kiebitz berichtete) haben uns angestiftet. Wir bekommen von denen die ,abgelegte‘ Weihnachtsdeko, die sie nicht mehr brauchen. Aber mittlerweile haben wir so einen Spleen, dass jedes Jahr etwas dazukommt“, lacht Gabi. „Hier wird inzwischen langsamer gefahren, die Leute gucken. Ich spiele in der Musiktruppe ,Pfeffer & Salz’. Normalerweise treffen wir uns hier in der Vorweihnachtszeit und üben Weihnachtslieder, bei Glühwein und Bratwurst.“ Es folgt der Corona-Stoßseufzer: „Aber dieses Jahr geht das ja leider nicht.“

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