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Teamgeist auf der Baustelle

Arbeitgeber spielen im Feuerwehralltag eine große Rolle

hbi Lüchow. Wir haben in der Vergangenheit immer wieder darüber berichtet, dass wir im Landkreis gerade in der sogenannten Tagesverfügbarkeit zunehmend Personalpro­bleme verzeichnen können. Doch woran liegt das und wie können wir das ändern?

Zum einen arbeiten viele Lüchow-Dannenberger außerhalb des Landkreises, teilweise in Wolfsburg, Lüneburg und Uelzen – da ist es klar, dass diese Leute bei einem Feuerwehreinsatz nicht zur Verfügung stehen. Aber was ist mit den Einsatzkräften, die ihre Brötchen im Landkreis verdienen? Hier verzeichnen wir vermehrt Probleme mit der Freistellung am Arbeitsplatz, das heißt, die Arbeitgeber verbieten ihren Mitarbeitern, den Arbeitsplatz für einen Feuerwehreinsatz zu verlassen – und dass, obwohl sie gesetzlich dazu verpflichtet wären. Andere Unternehmen scheuen sich sogar, Feuerwehrleute einzustellen, weil die ja so oft fehlen würden. Dabei kann ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau durchaus Vorteile für das Unternehmen bringen, wie das Beispiel eines Bauunternehmers zeigt: Als Geschäftsführer lenkt Michael Keller die Geschicke der MK Bau GmbH in Woltersdorf und ist so für insgesamt 35 Mitarbeiter verantwortlich, sieben Mitarbeiter davon engagieren sich ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr – er selbst übrigens auch. Für ihn ist es selbstverständlich, dass diese Kolleg/innen für Einsätze, aber auch für Lehrgänge von der Arbeit freigestellt werden – das geht auch mal kurzfristig, wenn ein Lehrgangsplatz überraschend frei wird. Sicherlich ist es für die Arbeitsabläufe störend, wenn der ein oder andere Mitarbeiter fehlt – aber zum einen ist das bei Lehrgängen ja meist planbar, wie bei Urlaub eben auch, zum anderen unterstützen die übrigen Kollegen sehr gerne, um den Ausfall der Feuerwehrleute im Unternehmen zu kompensieren. So leistet jeder seinen Beitrag zur Sicherheit im Landkreis.

Michael ist Feuerwehrmann, er weiß: Wenn der Melder piept, eilt es. Dann ist keine Zeit mehr für große Rücksprachen, dann kommt es auf jede Minute an. Kein Problem, wenn dann mal ein Kollege plötzlich nicht mehr da ist – was liegen bleibt, arbeiten dann am nächsten Tag alle gemeinsam wieder auf. Teamgeist – wie in der Feuerwehr.

Dennoch ist es Michael wichtig, mit seiner Firma das Ehrenamt Feuerwehr zu unterstützen und zu fördern, denn: der Brandschutz in Lüchow-Dannenberg funktioniert nun mal ausschließlich auf ehrenamtlicher, freiwilliger Basis – wenn die Arbeitgeber jetzt alle sagen „ohne mich“, hätten wir tagsüber keine Feuerwehr verfügbar. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, das Ehrenamt Feuerwehr in Lüchow-Dannenberg am Leben zu halten.

Und bei MK Bau weiß man genau, welche Stärken so ein Feuerwehrmann mitbringt: Feuerwehrleute sind Teamplayer – durch und durch. Ein Feuer löscht man nicht ­alleine, das gilt auch für den Bau von Häusern. Von diesem ausgeprägten Teamgeist profitiert letzten Endes auch die Firma und das ist unbezahlbar. Zudem sind Feuerwehrleute belastbar, bilden sich gerne und engagiert ­weiter und „brennen“ für die Sache. Abgesehen davon ist das Ehrenamt im Allgemeinen und die Feuerwehr im Speziellen für das „Dorfleben“ von immenser Bedeutung. Ähnlich wie ein ausgeprägtes Vereinsleben, gehört auch eine Feuerwehr zum Dorfbild einfach dazu – und auch zum Alltag bei der MK Bau in Woltersdorf. Dieser Beitrag wurde Ihnen von Avacon ­präsentiert.

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