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Heizung checken

Test hilft, Kosten und Abgase zu sparen

lps/Cb Regional. Heizungsanlagen laufen oft nicht so effektiv, wie es technisch möglich wäre. Für Verbraucher bedeutet das meist zu

hohe Heizkosten. Mit wenig Aufwand kann die Effizienz in vielen Fällen verbessert werden. Energieberater checken vor Ort Gas- und Ölheizkessel, Pelletheizungen, Hackschnitzelkessel, Fernwärmestationen und Wärmepumpen. Oft reicht es aus, das Zusammenspiel aller Komponenten zu verbessern, indem Regelungseinstellungen korrigiert werden oder ein sogenannter hydraulischer Abgleich durchgeführt wird. Wo das Optimierungspotenzial liegt und wie hoch es ist, ermitteln die Energieberater an zwei möglichst folgenden Tagen. Zwischen den beiden Besuchen zeichnen Messgeräte wichtige Systemtemperaturen auf. Außerdem werden der Dämmzustand von Rohren und Armaturen sowie die Raumtemperatur ermittelt. Man berücksichtigt auch den Vorjahresverbrauch sowie Alter und Größe des Systems. Heizkessel sind oft zu groß dimensioniert. Dann wird mehr Wärme erzeugt, als das System benötigt. Deshalb schaltet das Gerät häufig ab und kurze Zeit später wieder ein. Die Profis begutachten auch Warmwasserspeicher, Mischer und Ventile. Aus den Infos ergibt sich eine Gesamteinschätzung zum Heizsystem. Gleichzeitig werden Empfehlungen ausgesprochen, wie man es optimieren kann.

Werden die Vorschläge umgesetzt, kann sich das für Hausbesitzer mehrfach lohnen: Läuft die Heizung reibungslos ohne Verluste, sinken die Heizkosten um durchschnittlich zehn Prozent. In einigen Fällen legen die Ergebnisse den Austausch einzelner Komponenten oder der kompletten Heizungsanlage nahe. Dann liegt das Potenzial der Einsparung vermutlich noch höher, bis 25 Prozent. Für den Check gibt es Förderungen, denn Umwelt und Klima profitieren davon.

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