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Neues vom Donnerbalken

Plattdeutsches Duo Muul op!: Podcast vom Lokus

bv Dannenberg. Wenn sich Muul op!, das plattdeutsche Duo bestehend aus dem ehemaligen Linken-Landtags­abgeordneten Kurt Herzog und dem Musiker, Erzieher und ehemaligen Madsen-Keyboarder Folli Jahncke zu Wort meldet, ist es meist amüsant, hat aber Gewicht. Beziehungsweise zeigt Haltung. Und wenn Muul op! nicht mehr direkt zu den Fans singen darf, dann singt Muul op! eben aus dem Internet. Aber nicht irgendwie. Wer Herzog und Jahncke kennt, weiß, dass es etwas Beson­deres sein muss. Natürlich hat sich Muul op! auch diesmal – zu Corona-Zeiten – etwas einfallen lassen: eine neudeutsch Podcast geheißene, regel­mäßige Video-Reihe, zu empfangen nach Belieben im Internet. Und zwar vom Klo. „Wir nehmen einmal die ­Woche ein kurzes Video von Omas Donnerbalken auf und stellen die Filme ins Netz. Eine bunte Mische aus Wahrheiten, Botschaften, Erlogenem und Erfundenem, Mumpitz und oft ’ne Prise Corona“, betonen die lokalen Berühmtheiten auf dem Lokus. „Und dazu immer was von unserer Musik, manchmal mit hochdeutschen Untertiteln. Wir haben quasi unsere eigenen Studiokabinen mit ’ner Bomben-Akustik. Schön auf Abstand mit Dauerbelüftung. Themen fliegen uns täglich zu, aus Zeitungen, natürlich der EJZ und dem Kiebitz, anderen Medien, Reaktionen von Menschen. Die modeln wir mit ’ner ordentlichen Schippe Humor und Teilen unserer Lieder zusammen. So überbrücken wir die auftrittslose Zeit: Wir spielen gegen­an, bis das wieder losgeht. Wir proben für Wacken 2024.“

Die erste Donnerbalken-­Episode – Donnerbalken 1: Donnerbalken-Bluus – findet sich auf YouTube oder auf der Muul op!-Facebook-Seite, leicht zu finden im Internet: einfach Muul op eingeben. In Folge eins erfahren wir beispielsweise, dass Jahncke gerne die Kontaktanzeigen in der EJZ studiert – „wird auch immer weniger – wegen Corona, weißt du?“ Und Herzog über die schwierigen Corona-Regeln räsoniert. „Müssen wir nicht jetzt alle zum Frisör, vor allem die Kinder unter sechs?“ „Kinder unter sechs müssen alle sechs Wochen hin, sonst ist das Kindeswohlgefährdung“, meint Jahncke trocken, lüpft die Mütze, ­lüftet die Beinahe-Glatze und bekennt: „Ich habs selber ­gemacht!“

Redaktion Kiebitz 05841/127 422 vogt@ejz.de

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