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Was bei alter Bausubstanz zu bedenken ist

Tipps zum Erhalt und zur Modernisierung

lps/Cb Regional. Viele Bauten, die einhundert Jahre oder älter sind, weisen andere Konstruktionen auf als solche mit jüngerer Entstehungsgeschichte. Bei den damals eingesetzten Baustoffen gibt es nur selten zutreffende Richtwerte für deren Materialeigenschaften. Jede Sanierung, besonders aber eine ökologische Aufarbeitung eines solchen Objektes sollte deshalb mit einer professionellen Bauaufnahme beginnen, die auch unter die Böden und unter den Putz schaut, um alle konstruktiven Details und werkstofflichen Eigenheiten zu erfassen.

Auf dieser Grundlage lassen sich gangbare Lösungen für eine Modernisierung finden.

Eine falsche Wärmedämmung kann alte Hauswände gefährden und binnen weniger Jahre sogar zerstören. Oft ist es besser, durch intelligente Heizsysteme Behaglichkeit im Haus zu schaffen. Der verständliche Wunsch nach größeren Räumen erfordert den Einsatz von Fachleuten, weil die früher vorherrschenden Holzbalkendecken durch das Entfernen von Balken und Setzungen ihre Last auf alle Wände verteilen würden.

Bei vielen Altbauten gibt es nur tragende Wände. Meistens stehen zudem die stärkeren Wände verschiedener Geschosse übereinander.

Dennoch lassen sich die Wünsche nach Erneuerung und mehr Bauökologie mit den alten Bauprinzipien in den meisten Fällen in Einklang bringen, wenn man es richtig angeht. So können Deckenbalken durch Beilegen von Hölzern oder das Anschrauben von Eisenträgern ohne große Eingriffe in die Bausubstanz verstärkt werden.

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