„Busse von Menschen“ in den Läden

Gut besuchter Lüchower Laternensonntag mit regem Markttreiben

bm Lüchow. Was macht ein großes Spinnennetz mitten auf dem Lüchower Marktplatz? Und was hat das mit dem Bauern- und Kunsthandwerkermarkt zu tun? Ganz einfach, es diente der Belustigung der kleinen Besucher des Laternensonntags, der viele Besucher in die Lüchower Innenstadt lockte.

Und damit es auch für die Kinder nicht zu langweilig wurde, konnten sie zwischen den Gummitwistfäden des Netzes hin- und herhüpfen, wobei sich die große Stoffspinne in der Mitte stets mitbewegte. Neben der Bespaßung für die Jüngsten gabes auf dem Markt regionale Produkte, die ganz imZeichen der Nachhaltigkeit standen. Viele standen bei den Äpfeln und Kürbissender Landwende an, denndort gab es selbst gepressten Apfelsaft. Jörg Knaak erklärte dabei das sogenannte „Immer-voll-Fass“, in dem man Apfelsaft für ein ganzes Jahr lagern könne. „Das ist dieklimaneutralste Lösung.Außerdem ist es unser Ziel, zu zeigen, dass ortsnahLebensmittel produziert werden“, erklärte der Fachmann in Sachen Apfelsaftherstellung. Ebenso ortsnah produziert der Kartoffelhof Tietke seine Kartoffeln, die der Landwirt aus Groß Breese in vielen verschiedenen Farben anbietet und die für viele interessierte Nachfragen sorgten.

Unverpackt einkaufen konnte man am Stand der „AbFüllBar Wendland“ bei Hendrik Möllmann, der selbst gemachte Seifen, Shampoos und Duschgels sowie Lippenbalsam anbot. „Plastikverpackungen gibt es bei uns jedenfalls nicht, und die Shampoos und Duschgels lassen sich auch gut lagern. Sie müssen allerdings trocken aufbewahrt werden“, erklärte Möllmann. Um Kunst drehte es sich am Stand von Martina Lammers. „Ich freue mich über das rege Interesse. Ich habe meine Blumenbilder auch mitgebracht, die zu meinen ersten Werken zählen, und die nun auch neue Besitzer gefunden haben.“

Ein positives Fazit zog auch der stellvertretende Vorsitzende der Interessengemeinschaft für Handel und Gewerbe (IHG), Thorsten Hensel. „Auch die Einzelhändler waren sehr zufrieden. Die Mitarbeiter des Bekleidungsgeschäftes Huth und Fricke berichteten gar über „Busse von Kunden“. „Das sagen wir immer, wenn der Laden voll ist“, erzählte eine Mitarbeiterin schmunzelnd.

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