Maxi Randels Faible für Insekten

Vielfältiger als Säugetiere

bm Lüchow. Das erste Insekt, welches Maxi Randel gebastelt hat, war eine Libelle, die in einem Bilderrahmen befestigt war, allerdings ohne Glas davor. Eine Sisyphosarbeit und ein besonderes Geschenk für eine Freundin, die Libellen liebt. Aber auch die Lüchowerin selbst hat ein Faible für Insekten. Und nicht nur das: Außerdem begeistert sie sich für alte Zahnräder, Messing, Kupfer sowie für alten und kaputten Schmuck. Daher streift sie auch gerne über Flohmärkte – immer auf der Suche nach alten Dingen, die sie gut gebrauchen kann. „Freundinnen schenken mir auch gerne ihren kaputten Schmuck. Mittlerweile habe ich mehrere Perlenkästen“, erzählt Randel. Insekten hat sie nun schon in vielen Variationen kreiert. Mal stecken sie in einer Topfblume; oder sie hängen an der Wand oder von der Decke. „Das Basteln beruhigt mich. Ich bin dann sehr konzentriert und kann mich dabei entspannen.“ Sie liebt diese „Frickelarbeit“, bei der man neben Pinzetten, Pinseln und Klebern außerdem viel Geschick und Geduld mitbringen muss. „Insekten sind ungemein vielfältiger als Säugetiere. Und wenn man haargenau hinschaut, kann man viel entdecken.“ Und so klebt und bastelt sie Zahnrad auf Zahnrad und Perle auf Perle, wie sie selbst ihre Tätigkeit beschreibt. „Je kleiner, desto mühseliger.“ Sie kennt die Namen vieler Käfer und schaut sich die Tiere auch genau im Internet an. „Es sind auch die schillernden Farben, die mich begeistern.“ Wenn sie mit ihren Hunden spazieren geht, sammelt sie Vogelfedern auf, die sie in eine ihrer Sammelboxen steckt. Die Insekten begleiten sie im Grunde den ganzen Tag: Maxi Randel hat sich nämlich auch Insektentatoos stechen lassen. „Elf Stück sind es bereits.“ Auf ihrem Arm prangt ein Skarabäus, ein Käfer aus der Familie der Blatthornkäfer, auch heiliger Pillendreher genannt. „Sehr ästhetische Tiere.“ Und was macht sie, wenn bei ihr zu Hause eine Spinne an der Wand sitzt? „Die bekommen einen Namen und dürfen dort bleiben, sofern der Platz nicht sehr ungünstig ist. Ansonsten müssen sie einfach umziehen.“

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