„Unser Konzept ist voll aufgegangen“

Volle Straßen und Geschäfte: erfolgreicher verkaufsoffener Sonntag in Dannenberg

bv Dannenberg. „Mit so einer Resonanz haben wir nicht gerechnet“, zeigte sich Dannenbergs City-Managerin Ursula Fallapp angesichts der vollen Straßen begeistert: Die Jeetzelstadt hatte zum verkaufsoffenen Sonntag eingeladen – ein Experiment. Das bei der Langen Nacht bewährte 3G-Konzept wurde reaktiviert, die Besucher erhielten nach ihrem Nachweis – geimpft, genesen oder getestet – grüne Bändchen, um freien Zutritt in die Läden zu bekommen.

„Die Geschäftsleute sind sehr zufrieden, die Geschäfte sind gut gefüllt. Das war ja auch unser Ziel: Wir haben auf Buden verzichtet, damit die Ladeninhaber sich präsentieren können – und dieses Konzept ist voll aufgegangen“, freute sich Fallapp. Bernd Mendala und Heino Rygula vom Jeans Schapp konnten das nur bestätigen. „Wir sind überrascht. Wir haben das so nicht erwartet, aber wir bewegen uns vom Umsatz beinahe auf Kartoffelsonntagniveau“, raunte Mendala zufrieden hinter vorgehaltener Hand. Die ehemalige Schlagersängerin Carla Michel fand das Konzept mit dem grünen Armband „super – eine tolle Idee! Man kann sich unkompliziert überall bewegen, man trifft Freunde, ich fühle mich sauwohl“, lachte die Frau, die es als erste Deutsche auf eine chinesische Briefmarke geschafft hat und die das Leben „ihrer“ Stadt regelmäßig fotografisch dokumentiert.

Über jede Menge Andrang konnte sich auch Sven Schriber freuen, der mit seinem Team in der Langen Straße seinen Fotoladen eröffnete. Dort konnte Schriber auch Theresa Morgenstern eine nagelneue Spiegelreflex-Digitalkamera überreichen – sie gewann den ersten Preis beim Fotowettbewerb für junge ­Fotografen.

Wie Fallapp berichtet, war der verkaufsoffene Sonntag auch der Startschuss für das Projekt des Marketingvereins ALMA, der Schwerpunktthemen unter dem Slogan: „DAN – ein Kaufhaus“ für die Jeetzelstadt erarbeiten will. So soll etwa die DAN-App aufgewertet werden, die das „Ladenlokal im Internet“ möglich macht. Das Ziel: Waren können bestellt und im Geschäft abgeholt werden. So bleibt der Umsatz in der Region. Der Rat der Stadt hatte sich zuvor erfolgreich um Fördermittel beworben, erläutert Fallapp.

Die Samtgemeinde Elbtalaue erhält 345 000 Euro aus dem Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ aus der EU-Aufbauhilfe.

Redaktion Kiebitz 05841/127 422 vogt@ejz.de

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