Kiebitz

Großartig, hervorragend, bedrückend

Der Ort der Handlung: irgendwo an der skythischen Schwarzmeerküste, aber vielleicht auch woanders. Die Zeit: irgendwann in der Antike, aber vielleicht auch heute. An einer öden Berglandschaft voller schwarzer Felsen wird ein Gefangener herangekarrt. Kratos, bei der Uraufführung von „Der gefesselte Prometheus” des Wandertheaters Ton und Kirschen am Freitag im Lenzener Burggarten ein Herr im noblen schwarzen Anzug, der nichts anderes als rohe Kraft und Gewalt verkörpert, wendet sich an den Schmied Hephaistos: „Du musst dich um den Auftrag kümmern, den der Vater dir erteilte, den Verbrecher da am schroffen Felshang festzuschmieden. Denn dein Juwel, des alles schaffenden Feuers Glanz, hat er gestohlen und den Sterblichen geschenkt.“