„Ich mache es für meine Kollegen“

Mobiles Testzentrum macht Station am Lüchower Köhring-Verlag

bm Lüchow. Es dauerte vielleicht etwas mehr als eine Minute, dann stand man schon wieder auf der Straße. Am vergangenen Mittwoch rollte der Testbus der Firma Irro mit dem mobilen Corona-Testzentrum zum ersten Mal vor das Gebäude des Köhring-Verlags, um Mitarbeiter zu testen. Das Team des Clenzer Apothekers Matthias Loa saß im Bus und nahm die Tests vor.

Geschäftsführer Dr. Hanno Saade war sehr zufrieden mit der guten Beteiligung der Verlags-Crew und zog ein positives Resümee. „Insgesamt haben sich 34 Mitarbeiter testen lassen. Für diejenigen, die nicht da waren, stehen Selbsttests im Haus zur Verfügung. Es hat alles sehr gut geklappt. Das mobile Corona-Testzentrum von Matthias Loa ist ein spezielles Angebot für Firmen, um die Mitarbeiter kostenlos testen zu lassen“, informiert Saade.

Für den Initiator Matthias Loa ist der mobile Testbus eine tolle Ergänzung in Verbindung mit dem Impfen. „Der wesentliche Hintergrund besteht darin, Personen zu entdecken, die positiv sind, die aber keine oder nur wenige Symptome haben.“ Neben dem Reisebus für die Firmen, die separat und auf Anfrage angefahren werden, gibt es noch einen Reisebus, der nach Clenze, Wustrow und Gartow fährt und der barrierefrei ist. Die Resonanz der Bevölkerung sei zudem sehr groß. Neben dem Köhring-Verlag seien unter anderem die Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg, die LSE- Lüchow sowie das Unternehmen Voelkel bereits mit im Boot. Für einige Teilnehmer war es der erste Test. Wie etwa für den Leiter der IT, Alexander Rüter: „Es war etwas unangenehm, aber nicht weiter schlimm. Prinzipiell gibt es für mich nur positive Gründe, solch einen Test zu machen.“ Auch für Mediengestalterin Lena Hermann war es eine neue Erfahrung: „Ich war schon ein wenig aufgeregt, aber das Team war sehr nett. Das Testen selbst war okay, es ist etwas unangenehm, aber auch schnell vorbei.“ Hermann arbeitet vorwiegend im Homeoffice, aber: „Ich komme auch manchmal in den Verlag. Da finde ich es schon wichtig, zu wissen, dass ich negativ bin. Ich mache das im Wesentlichen für meine Kollegen, nicht nur für mich. Und ich finde, wenn so etwas angeboten wird, sollte man es auch wahrnehmen.“

Bis auf Weiteres wird der Testbus künftig jeden Mittwoch zum Verlagsgebäude kommen, um die Schnelltests bei den Mitarbeitern vorzunehmen. „Das gibt uns allen mehr Sicherheit in diesen Zeiten“, hofft Saade.

Verantwortliche interessierte Firmen können sich unter www.mobilercoronatest.de anmelden.

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