Vorhang auf für Jungartisten

Gelungene Abschlussshow des Zirkus-Reit-Workshops

bv Dannenberg. „Es gibt doch nichts Schöneres“, freuen sich Janina und Christian Willam über die etwas ungläubige Frage, warum ein Unternehmer-Ehepaar seinen Jahresurlaub in der Heimat verbringt – in der Reitschule Dannenberg, genauer gesagt. Zum zweiten Mal schon boten sie dort in Zusammenarbeit mit Nanette Kaiser, der Leiterin der Reitschule Dannenberg, und ihrem Team einen Zirkus-Workshop für Kinder an. „In dieser Woche standen das Miteinander der Kinder und die Freude an der Arbeit mit Pferden im Vordergrund. Die Teilnehmer sammelten erste Erfahrungen als Artisten und Zirkuskünstler. Das Ziel: Die Kinder sollen eigene Fähigkeiten kennenlernen. Fantasie und Kreativität öffnen dabei den Zugang zu ungeahnten Talenten. Die gemeinsame Arbeit mit Tieren und anderen Kindern fördert nachhaltig positive soziale Effekte“, erläutert Willam.

Das Selbstbewusstsein werde durch die Anerkennung und den Applaus der Zuschauer gestärkt. „Unser Ausbildungsprogramm, unterstützt von einer Reitlehrerin, Pädagogen und in Jugendarbeit geschulten Jugendlichen und Erwachsenen, soll in erster Linie den Kindern Spaß bringen und kein Zwang sein.“

Erneut konnten durch eine großzügige Spende der Bürgerstiftung Dannenberg in Höhe von 1000 Euro die Lehrgangskosten auf 90 Euro pro Person reduziert werden.

Wie viel schon während der Woche erlebt wurde, zeigte die Vielfalt der Begegnungen: Die DRK-Bereitschaft Dannenberg war mit dem Rettungswagen der Schnelleinsatzgruppe bei den Kids, die beim Materialsortieren helfen durften. Positiver Nebeneffekt: Im Ernstfallgibt es weniger Berührungsängste mit dem Rettungs-personal.

Einen Tag später war Kamelwallach Alwin zu Besuch. Großes Hallo, und werwollte, durfte zwischen zwei Kamelhöckern Platz nehmen.

Am Sonnabend hieß es dann nach einer Woche intensiven Trainings: Vorhang auf!Die jugendlichen Artistenritten Formation, geleitet von Christa Westermann, sieliefen, ließen Hündin Resi über ein Hindernis springen, voltigierten auf einem Minipony, sie jonglierten, sprangen Seil, balancierten, fuhren Einrad – und alles mit Freude und Verve.

Dabei ging es nicht darum, „perfekt zu sein, sondern darum, Spaß zu haben“, betonte Christian Willam, Mitinitiator der zweiten Zirkuswoche.

Am Ende gab es langen Applaus – der Lohn der Künstler. Und die Aussichtauf eine dritte Zirkuswoche.

Redaktion Kiebitz 05841/127 422 vogt@ejz.de

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