Waren und Informationen ausgetauscht

Bei Hitzackers Flauschmarkt gab es ein großes Hallo und viele Neuigkeiten

rs Hitzacker. Hier ein Pläuschchen, da ein Schwatz – mal etwas Small Talk oder ein ernsthaftes Gespräch. Menschen sind Sozialtierchen; sie sind neugierig und wollen sich mitteilen. Den idealen Rahmen dazu bot – nach zwei Jahren der Pandemie, die manche zu Einsiedlern machte – am Sonntag der ­Verein „Gemeinsam für Hitzacker“ (GfH) mit seinem Flauschmarkt, die Kulisse die historischen Fachwerkgebäude der Elb- und Zollstraße. Bei trockenem Wetter und frühlingshaften Temperaturen gab es ein großes und vielfaches Hallo: gemeinsam in Hitzacker.

In kleinen Gruppen, die sich regelmäßig auflösten und wieder neu bildeten, zog man von Stand zu Stand des Marktes, dessen Titel „Wild auf Heilkräuter“ lautete. Dabei erfuhr man natürlich neben dem Befinden des Gegenübers die regionalen Neuigkeiten: etwa, dass am Markt im ehemaligen Textilgeschäft Schneeberg „endlich wieder Leben herrscht“. Nicole ­Müller eröffnete dort jüngst unter dem Label „Niki Lace“ ein Braut- und Abendmodengeschäft. Gleich um die Ecke hatte einige Monate zuvor Caroline Bergmann ihr „Weinkost Bergmann“, einen Weinhandel mit Weinbar, aufgemacht. Und – wichtig für einen touristischen Hotspot wie Hitzacker, der von Touristen profitiert, jenen aber auch etwas bieten muss: In Kürze gibt es, nachdem einige Lokale schlossen, wieder ein neues Speisenangebot: Jan Wieczorek, wie die beiden Vorgenannten fest mit der Stadt verbunden, wird demnächst in der „Linde“ das ­„Janemanns“ betreiben, ein Restaurant mit Biergarten und „Rundem Eck“.

Neben Informationen wechselten auch Waren bei dem rund siebenstündigen Markt, für dessen Organisation in erster Linie Imke Rudolph, Renate Schupp und Julie Wiehler gemeinsam mit der GfH-Blühgruppe und dem Team des Alten Zollhauses verantwortlich waren, an den rund 30 Ständen den Besitzer – mal wurde gekauft, mal getauscht, geflauscht eben. Von einem überschaubaren Aufwand berichtete GfH-Vorstandsmitglied Frank Freudenthal sowie von einem sehr guten Zusammenspiel mit der Verwaltung. Alle, Veranstalter wie Hunderte an Gästen, zeigten sich bester Laune.

Übrigens: Der nächste Flauschmarkt findet Mitte ­Oktober zum Gallusmarkt statt – „wenn Corona es zulässt, aber unabhängig davon, ob sich dazu Schausteller auf der Stadtinsel präsentieren“, so Freudenthal.

Redaktion Kiebitz 05841/127 420 seide@ejz.de

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