Woltersdorf

Süßkirschen sind steril

Im Grunde ist es mit den Kirschen wie bei den Menschen – jede ist ein genetisches Unikat. „Es funktioniert nicht, einfach einen Kirschstein in die Erde zu stecken und daraus die Kirsche heranzuzüchten, die man gerne hätte. Es ist ungewiss, was für eine Art daraus entstehen wird, wie sie auf Pilzbefall reagiert und wie sie schmeckt“, erläuterte Hannes Jung vom Apfelverein Lemgow/Woltersdorf unlängst im Rahmen eines Vortrags über Steinobst. Und da gerade Kirschenzeit ist, ging es vornehmlich um die fleischige, rote Frucht, von denen es recht viele an der Allee von Woltersdorf nach Thurau gibt.

Heimspiel für Wilhelmine

“Gebt mir ein T!”, ruft Wilhelmine. “Teeeee” ruft es über den Platz. “Gebt mir ein U!” “Uuuuuhhhhh”, klingt es über den Rasen. “Gebt mir ein S!” “Esssss!” klingt es aus den Kehlen der jungen Fußballerinnen zurück – Sängerin Wilhelmine, die lange im Wendland lebte, hatte am Sonnabend ein Heimspiel.