Wo findet man was in der Festungstadt?

Neues Wegeleitsystem für Dömitzer Gäste

rs Dömitz. Sie sind in den Stadtfarben, in Rot und Weiß, gehalten. Und am Kopf weisen sie einen zinnenartigen Abschluss auf, der auf die Festung der Stadt hinweist. Seit Kurzem verfügt Dömitz über 15 Infotafeln und -stelen, die als touristisches Informations- und Leitsystem fungieren und die bisherigen Schautafeln ersetzen.

Acht Infotafeln (mit Stadtplänen) befinden sich etwa am ZOB, an der Elbbrücke und an der Bahnhofstraße auf der Höhe der Polizei; die sieben Wegweiserstelen wurdenunter anderem am Slüterplatz bei der Johanneskirche und an der Ludwigsluster Straße errichtet, wo sie Gästen der Stadt Orientierung geben sollen. Erläutert wird etwa: Wo befindet sich was – etwa Einkaufsmöglichkeiten, Spielplätze oder Toiletten. Was gibt es zu entdecken? Wo befinden sich die Festung, die Binnendüne Klein Schmölen, die Dorfrepublik Rüterberg oder die Altstadt?

Vor rund zwei Jahren – lange vor der Pandemie – hatte man seitens der Stadt die Planungen für das neue Wegeleitsystem angeschoben, das nuninklusive Gestaltung, Herstellung und Aufbau rund 85 000 Euro gekosten hat. Dank einer 70-prozentigen Projektförderung durch LEADER RL M-V und aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) beträgt der Anteil, der aus der Stadtkasse fließt, nur rund 25 500 Euro.

Ganz abgeschlossen ist das Projekt noch nicht – und wird es nach Auskunft von Mandy Botzler von der Tourismus-­Info, die bei dem Projekt“eng und sehr gut“ mit dem Bauamtsmitarbeiter Alexander Kreuzig und ihrer Kollegin Andrea Auls zusammengewirkt hat, auch nicht. Zum einen fehlen noch die drei großen Begrüßungsstelen an den Ortseingängen, die Gäste wie Bürger zukünftig willkommen heißen.Zum anderen sind die Tafeln so konzipiert, dass Angebote leicht mit Klebesymbolen ergänzt oder bei Wegfall entfernt werden können. „So ist die Karte stets aktuell“, informiert Botzler. Derzeit müssen noch die Icons für die gastronomischen Einrichtungen nachgefügt werden.

Und wo gehobelt wird, da fallen Späne: An zwei Standorten wurden die Stelen falsch beschriftet, respektive wurden die Friedrich-Franz-Straße/Wallstraße und die Roggenfelderstraße vertauscht. Scherzhaft habe man Botzler daher gefragt, ob sich die Bewohner der Friedrich-Franz-Straße ummelden sollen. „Keinesfalls“, kommentierte Botzler. „Dieses Malheur wird zeitnah behoben.“

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